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Der Unterricht
Die Grundlage ist der Lehrplan der Freien Waldorfschulen, der von der
altermäßigen Entwicklung des gesunden Kindes ausgeht. Dieser Lehrplan
wird entsprechend den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler
heilpädagogisch umgesetzt.
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Die
ausgewählten Unterrichtsinhalte werden methodisch so gestaltet, dass
eine harmonische Wirkung auf die Entwicklung des Kindes ermöglicht
wird. Damit wird der altersentsprechende Unterrichtsstoff zum
therapeutischen Mittel.
Die Schulzeit umfasst zwölf Jahre.
Unterricht und Erziehung stützen sich wesentlich auf die Tätigkeit des
Klassenlehrers/ der Klassenlehrerin. Durch viele Jahre – in der Regel
acht – führt er/ sie die Klasse, pflegt den Kontakt zum Elternhaus und
zeichnet dem Kollegium gegenüber verantwortlich für die Klassenführung.
Er/ sie wird unterstützt von Klassenbegleitern und Fachlehrern. |
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Der Hauptunterricht – er umfasst die ersten zwei Stunden des Vormittags – gliedert sich in drei Teile:
- Im
ersten Abschnitt, dem rhythmischen Teil, wird mit sprachlichen und
musikalischen Elementen so gearbeitet, dass bei den Kindern innere
Regsamkeit entstehen kann. Lebenselement des kleinen Kindes ist die
Bewegung und so werden z.B. Rhythmen gelaufen, geklatscht und
gestampft, Gedichte gesprochen, Lieder im Chor gesungen und auf der
Flöte gespielt.
Spezielle Sprachübungen dienen der Förderung des Sprechens.
- Im
zweiten Teil kommen alle Grundfächer (muttersprachlicher,
mathematischer, sachkundlicher Unterricht) nacheinander, epochenweise
gegeben, zur Geltung. Wie heilsam es ist, über einige Wochen täglich am
gleichen Stoff zu arbeiten, kann unmittelbar an den Kindern abgelesen
werden: sie verbinden sich intensiver mit den dargebotenen Inhalten,
Konzentrationsfähigkeit und Wille werden gestärkt. – Der Lehrer wird
seinen Schülern die Unterrichtsinhalte nicht nur begrifflich, d.h.
verstandesmäßig nahe bringen, sondern so bildhaft, dass sie an dem
Gelernten innere Erlebnisse haben können.
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Ein Erzählteil beschließt den Hauptunterricht. Aufsteigend durch die
Klassenstufen werden Inhalte erzählt, die später auch in Lesestoff
übergehen: Märchen, Fabeln und Legenden, biblische Geschichte, alte
Kulturen, nordische und griechische Mythologie, römische Geschichte,
Mittelalter, Neuzeit. Geschichten werden langsam zu Geschichte.
An den Hauptunterricht schließt sich nach einer Pause der
Fachunterricht an:
Fremdsprachen, Musik, Eurythmie, Sport, Werken, Handarbeit. In der
Mittel- und Oberstufe werden handwerkliche Unterrichte weiter gefächert
und epochenweise an den Nachmittagen gegeben.
Im handwerklichen Unterricht kommt es auf das Kennenlernen, Bearbeiten und Gestalten verschiedener Materialien an.
Im Gartenbau wird an der Erde gearbeitet. Der Umgang mit Pflanzen ist ein sehr wichtiges Erlebnis für die Schüler.
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Informationen
Wenn Sie mehr über den Förderschulzweig wissen möchten, senden wir
ihnen gerne Informationsmaterial zu und/oder laden Sie zu unseren
Veranstaltungen oder einem persönlichen Gespräch ein.
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Elias-Schule e.V.
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